(Kurzgeschichte)
Oleh Kharchenko
„Opa. Warum gießt du die Bäume neben unserem Hause? Niemand wird dir sogar eine einzige Münze geben!”
Nik, der 8-jährige Junge, fragte seinen Großvater, wer die Eimer mit Wasser aus der Wohnung eines dreistöckigen Gebäudes zu den Bäumen trugen, die unweit ihres Balkons wuchsen.
„Du magst es, unter den Bäumen im Schatten manchmal zu sitzen und Saft oder Tee zu trinken. Die Bäume dabei bieten kein Geld an.”
Opa lächelte ein wenig.
„Sie sind nicht lebendig!“ Enkel widersprach dem.
„Guck mal. Jetzt stand der Baum dort still. Danach meine Bewässerung, sag mir, was hat sich verändert?”
Großvater ging einen anderen Baum gießen. Als er zurückkam, rief der Junge vor Freude: „Geradeaus wiegt der Baum seine Äste!“
„Siehst du. Kein Wind?“
„Kein Wind…“
„Der Baum dankt uns für unsere Hilfe… Na?“ Opa fragte nach. „So die Bäume sind lebendig…“
Nik überlegte. Plötzlich funkelten seine Augen vor Neugier. „Schau mal! Der andere Baum beginnt mit den Ästen zu wackeln! Er bietet die Wasser auch?“ Nik begeisterte sich total dafür.
„Großartig! Du fingst an, die Sprache von Bäumen zu verstehen!“ Opa kam in guter Stimmung. Nach einer Weile wurde er wieder betrübt. „In diesem Sommer haben wir eine ungewöhnlich lange Hitze. Die Kiefern in unserem Hof haben trockene Äste. Es bedeutet, dass sie einfach einsetzen zu sterben… Wer außer uns kann ihnen helfen?“
„Verstanden! Wenn ich zu meinem Vater gehe, gieße ich auch einige Bäume. Sie bieten ein bisschen Wasser ebenso…“ Nik freute sich.
„Gute Idee!“ Großvater unterstützte die Entschlossenheit des Enkels.
„Übrigens, brauchst du nicht auch die Versorgung mit Wasser? Ich denke, dass du ebenfalls stellenweise beginnst, trocken zu werden.“ Enkel lächelte verschmitzt. „Na…, wenn du so denkst, werde ich in ein Schwimmbad gehen.“
„Klingt gut! Vergiss nicht, dass ich auch im Schwimmbad baden liebe.“
„Passt!“

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