«Струни душі» – Літературно-культурний клуб

Білефельдської української громади BUG e.V.

Редактори: Ірене Кеніг, Олег Харченко, м. Білефельд

„Seelensaiten“ – Literatur- & Kulturclub, Redakteure: Irene König, Oleh Kharchenko, Bielefeld

“Strings of the Soul” – Literary & Culture Club, Editors: Irene König, Oleh Kharchenko, Bielefeld

Creative Writings

Saiten der Seele

Dive into a world of creative stories and thoughtful reflections, designed by Ukrainian and German-Ukrainian authors to captivate and spark your imagination.

Tauche ein in eine Welt kreativer Geschichten und nachdenklicher Reflexionen, gestaltet von ukrainischen und deutsch-ukrainischen Autor:innen, die fesseln und deine Fantasie beflügeln.

Поринь у світ креативних історій і глибоких роздумів, створений українськими та німецько-українськими авторами, щоб захопити і надихнути твою уяву.


Hallo Welt! Hello World! Привіт, світ!

Diese Seite richtet sich an Autoren ukrainischer Herkunft, die in Deutschland leben und den Kontakt zur ukrainischen, deutschen und Weltkultur pflegen möchten. Sie bietet die Möglichkeit, eigene Kurzgeschichten und Meinungsartikel in drei Sprachen zu veröffentlichen: Deutsch, Ukrainisch und Englisch.
Wir wünschen Ihnen eine inspirierende Reise durch die unendlichen Gewässer der Weltliteratur!

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Цей сайт створено для авторів українського походження, які живуть у Німеччині та хочуть підтримувати зв’язок з українською, німецькою та світовою культурою. Тут вони можуть створювати власні художні оповідання і публіцистичні статті трьома мовами: німецькою, українською та англійською.
Бажаємо вам захопливої подорожі безмежними водами світової літератури!

Tales That Ignite Your Creativity

Explore a world of creativity through personal stories and imaginative writings that invite you to dream and reflect.

Wer Wem Etwas Schuldet? Gedanken

                                  (Publizistischer Artikel)

Irene König

Heute verbreitet sich immer mehr die Überzeugung: Niemand schuldet niemandem etwas.

Im Namen der Freiheit wird Verantwortung zunehmend ausgeblendet. Wir haben uns daran gewöhnt zu sagen, dass andere uns etwas schulden: die Eltern, die Familie, die Lehrer, die Ärzte, der Staat. Sie sollen unterstützen, lehren, helfen, absichern.

Doch eine einfache Frage stellen wir uns seltener:

Was tragen wir selbst bei?

Immer häufiger hört man, dass man vom Menschen nichts verlangen dürfe — weder Lernen noch Disziplin noch Verantwortung. Man solle jeden einfach so akzeptieren, wie er ist.

Doch Entwicklung ohne Erwartungen ist nicht möglich.

Freiheit ohne Verantwortung bleibt leer.

Am Ende wird Verantwortung auf andere verschoben: auf Eltern, Schule oder Staat. Aber echte Veränderung beginnt bei jedem Einzelnen.

Pflicht ist kein Zwang.

Pflicht ist Verantwortung.

Sie bedeutet, den eigenen Beitrag zu leisten:

im Beruf — durch Engagement,

in der Familie — durch Fürsorge,

in Beziehungen — durch Dankbarkeit,

im Leben — durch Haltung und Ehrlichkeit.

Sie bedeutet auch Verantwortung gegenüber dem eigenen Land und den eigenen Wurzeln —

gegenüber dem Schöpfer und gegenüber der Gesellschaft.

Unsere wichtigste Aufgabe ist es, Mensch zu sein —

und Mensch zu bleiben.

Entdecke Geschichten, die inspirieren und fesseln

Tauche ein in eine Sammlung kreativer Texte ukrainischer Autor:innen, welche die Fantasie anregen und tiefe Emotionen hervorrufen.

Оповідання та казки українських авторів 💙💛

Frühlings Tag-g-g-und-nacht-t-t-t-gleiche-he-he-he

(Kurzgeschichte)

                                                                                                    Oleh Kharchenko

Heute Abend war mir schwindlig, ich weiß selbst nicht, warum… Fast den ganzen Tag saß ich am Computer und versuchte, mehrere Briefe auf Deutsch zu beantworten, ein wichtiges Dokument auf Deutsch zu verfassen, Stoßdämpfer für die Waschmaschine bei Amazon zu bestellen und nebenbei noch YouTube-Videos zu meinem Beruf anzuschauen.

Erst abends fiel es uns mit meiner Frau wieder ein, dass es Frühling ist, mit schönem Frühlingswetter, Sternenhimmel und frischer Luft aus dem nahegelegenen Teutoburger Wald…

„Warum gehen wir nicht gleich zum nächsten Supermarkt? Der hat bis 20 Uhr geöffnet“, sagte meine Frau interessiert.

„Warum genießen wir nicht den herrlichen Frühlingsabend in den ruhigen Straßen von Bielefeld? Ich brauche eine Pause, um abzuschalten und den Kopf frei zu bekommen.“ Auf der dunklen Straße entspannte ich mich nach ein paar tiefen Atemzügen und blickte verträumt in den Sternenhimmel und auf die sich wiegenden Äste der alten Bäume.

Plötzlich hörte ich ein undeutliches Flüstern, das von einem Windstoß aus dem dunklen Wald herübergetragen worden war. Allmählich wurde es immer deutlicher hörbar…

„Hē, ne forlēt uns! Unwis kop! Swerd in hand, scild bi min side! Hē, ne forlēt uns!“ 

Ich sah mich um und bemerkte niemanden… 

„Halt, Slapan!“ Wak up thi selfe endi andera!” Die Stimme aus der Ferne wurde immer lauter und lauter…

Ich war etwas verwirrt: „Welche Sprache ist es? Niederländisch oder Schwedisch?“

“Unwis Kop! Das ist Aldsahsisk! Gedenk uns! Tōdaga habbi wi Dag-unda-Naht-gelīka! Thit is fēst thero fruchtbāri! Dōsīg Mann!

„Alles klar. … Du heißt ‚Dōsīg Mann‘. Du sprichst Aldsahsisk und sagst ‚Gedenk uns!‘ Vielleicht bedeutet es ‚Danke uns!‘“

„Nein, du heißt ‚Dōsīg Mann‘! Und das ist nicht ‚Danke uns!‘“

„Okay, ich bin ‚Dōsīg Mann‘. Du bist ‚Unwis Kop‘ und ich muss herausfinden, was ist ‚Dag-unda-Naht-gelīka!‘ Das ist alles?“

Ein starker Windstoß warf die Äste um, „Ne! Bi hūsithinc thaz word:

‚Fīr brān, hēl endi wērd!
Wind und wæter, hör uns sprēk!‘

Außerdem … Ne vergit ni te danson lūtil!  Et honag und eggia! Gedenk uns!

„Kein Problem! „Ich beginne zu verstehen, ein bisschen ‚Tanze little und esse Honig mit Eggs!‘“

„Hwanan bist thu?“

„Die Ukraine …“

„Lern Sahsk, der Mann aus der Ukraine!“

„Passt!“

„All richte! Und, ne forlēt uns!“

Nach dem Supermarkt und einem Frühlingsabendspaziergang schaltete ich meinen Computer ein und forschte fieberhaft nach der Bedeutung der Worte, die ich an diesem etwas ungewöhnlichen Abend gehört hatte … Meine Frau umkreiste mich eine halbe Stunde lang misstrauisch und versuchte, mein seltsames Verhalten draußen und später drinnen zu verstehen …

„Mit wem hast du auf der Straße gesprochen? Und warum wiederholst du ständig ‚Altsachse! Altsachse! Altsachse! Was ist das ‚Altsachse‘?“

„Das ist nicht wichtig, aber heute habe ich etwas über ‘Frühlings Tag-g-g-und-nacht-t-t-t-gleiche-he-he-he‘ gelernt! Und das ist wichtig!“

Brötchen-Begleiter 

(Kindererzählung)                 

Oleh Kharchenko

Meine ersten Kindheitserinnerungen sind mit Frühstück verbunden. Ich war etwa zwei Jahre alt und zusammen mit meiner Großmutter und Urgroßmutter aß ich  Kartoffelpüree, aufgeschnittene Doktor-Brühwurst und ein Stück Brötchen. Außerdem trank ich Kefir aus einem Glas. Das ganze Essen war für mich wirklich herrlich. Meine Großmutter und Urgroßmutter beobachteten den gesamten Ablauf sehr aufmerksam. 

Wenn ich alles verputzte, außer einem kleinen Stück Brötchen, sagte meine Großmutter ernst: “Iss dieses Stück Brot auf! Sonst wird es dir überall folgen!” Ich war überrascht … Ich stellte mir vor, wie dieses Stück überall hinter mir herlief, und hinter ihm kamen meine wachsamen Großmütter! 

Dieses Bild schreckte mich ein bisschen und ich beschloss, diesen Bissen sofort auszuessen. 

Später hörte ich, dass viele Leute Lebensmittel herstellen und wir ihre Arbeit respektieren sollten. 

Seit dieser Zeit esse ich immer das Essen auf, das man mir gibt, weil ich mich an ein Nachläuferstück und meine Großmutter erinnere …                                 

                                                                              

Im Japanischen Garten von Bethel

                                    Andrii Buduhai

Den Steingarten hier in Bethel,

Brachte Japans Adel her. (1)

Nicht nur Grün und Blumensträuße, (2)

Sieht man hier im Steinemeer.

Hier sucht man das Satori, (3)

Beruhigt den Verstand so weit. (4)

Von einem Rand zum andern

Regiert Zen und die Ewigkeit. (5, 6)

Der feine Kies ist wie das Wasser,

Oder Leere im Weltall tief. (7)

Alles andere – Natursymbole,

„Vorbildliche Schlichtheit“ – exklusiv! (8)

Jeder Stein ist wie eine Insel,

Ein Berg oder ein Wesen gar.

Hier braucht man den scharfen Geist,

Um zu seh’n, was noch nie da war!

Stadt Bielefeld, Montag,   02.03.2026

1. Japans Adel: Laut historischen Daten der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel in Bielefeld war dieser Besuch ein wegweisendes Ereignis, das den Anstoß zur Gründung des Japanischen Gartens gab. Der japanische Kaiser Akihito und Kaiserin Michiko besuchten Bethel am 27. Mai 1993.

Es war ein offizieller Staatsbesuch in Deutschland, und Bielefeld (speziell der Ortsteil Bethel) war einer der wenigen Punkte ihrer Route – eine große Ehre für die Stadt. Der Grund des Besuchs war das Interesse am Sozialsystem: Das Kaiserpaar widmet der Unterstützung von Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen traditionell große Aufmerksamkeit. Bethel war damals wie heute eines der größten und bekanntesten Zentren Europas für Menschen mit Epilepsie.

Der Kaiser wollte die Einrichtung, die seit über 100 Jahren als Symbol der Barmherzigkeit gilt, persönlich sehen, das Werk Friedrich von Bodelschwinghs ehren und erleben, wie Inklusion und das Leben in der Gemeinschaft (das „Betheler Modell“) organisiert sind.

In Erinnerung an diesen hohen Besuch und als Symbol der Freundschaft zwischen Japan und Bethel wurde beschlossen, den japanischen Steingarten (Zen-Garten) zu schaffen. Er wurde vom Landschaftsarchitekten Kanji Nomura entworfen und zehn Jahre nach dem Besuch (am Freitag, dem 13.06.2003) als Geschenk und Zeichen des Dankes für den herzlichen Empfang eröffnet.

2. Nicht nur Grün und bunte Blüten: Im Gegensatz zu europäischen Gärten minimiert der trockene Garten (Karesansui) den Einsatz von Pflanzen. Die Hauptelemente sind Steine und Kies, die Ewigkeit symbolisieren, statt einer vergänglichen Blütezeit.

3. Satóri: Im Zen-Buddhismus ist dies ein Zustand plötzlicher spiritueller Erleuchtung oder innerer Einsicht, in dem man das wahre Wesen der Dinge begreift. Es leitet sich vom Verb satoru (悟る) ab, das „verstehen“, „erkennen“ oder „wahrnehmen“ bedeutet. Ein verwandter Begriff im Sanskrit ist Bodhi, doch Satori hat in der japanischen Tradition einen dynamischeren, oft plötzlichen Charakter.

4. Beruhigung des Verstandes (Im Original steht das Wort ‚Mental‘, das so viel wie ‚Verstand‘ bedeutet): Der Prozess der Betrachtung des Gartens hilft, den „inneren Dialog“ zu stoppen – jenen Fluss aus chaotischen Gedanken, logischen Kalkülen und Sorgen – und den Geist in einen Zustand der Stille zu versetzen.

5. Zen: Eine Strömung des Buddhismus, die die Bedeutung der persönlichen Erfahrung und Meditation betont, statt des Studiums komplizierter Texte. Der Begriff kann auch als „spirituelle Praxis in Einfachheit und Einsamkeit“ gedeutet werden. Die Urquelle ist das Sanskrit-Wort Dhyāna, das „Konzentration“ oder „Meditation“ bedeutet. Zen ist keine Religion im klassischen Sinne (mit Dogmen und Göttern), sondern eher eine Art, die Welt zu sehen.

6. „Ursprung“ (Anfänge): In Steingärten bestehen Gruppen oft aus drei Elementen, die nach fernöstlicher Philosophie „Himmel, Erde und Mensch“ symbolisieren – die drei Grundlagen des Universums.

7. Kosmische Leere: In der Zen-Philosophie ist die Leere (Mu) keine Abwesenheit von allem, sondern im Gegenteil ein erfüllter Raum, aus dem alles Seiende entsteht. Der ebene Kies ist ihre visuelle Verkörperung.

8. „Vorbildliche Schlichtheit“: Eine Anspielung auf die Ästhetik des Wabi-Sabi – die Fähigkeit, Schönheit im Bescheidenen, Natürlichen, Einfachen und Unverzierten zu sehen.

                                 

В японському саду Бетеля

Андрій Будугай

Сад із каменів у Бетель

Привнесла японська знать. (1)

Тут не зелень та букети

Можна більше споглядать. (2)

Тут сато́рі люд шукає, (3)

Заспокоївши ментал. (4)

І від краю та до краю

Царство дзену та «начал». (5), (6)

Гравій тут дрібний – це води

Чи космічна пустота. (7)

Інше – символи природи –

В них – «зразкова простота»! (8)

Кожен камінь – це мов острів,

Чи гора, чи щось живе.

Тут потрібний розум гострий,

Щоб прозріти щось нове́!

м. Білефельд, 02.03.26

1. Японська знать: Згідно з історичними даними закладу Бетель (Bethel) у Білефельді, цей візит є знаковою подією, яка і стала причиною створення японського саду. Японський імператор Акіхіто та імператриця Мітіко відвідали Бетель 27 травня 1993 року.

Це був офіційний державний візит до Німеччини, і Білефельд (а саме район Бетель) став однією з небагатьох точок їхнього маршруту, що було великою честю для міста. Причина візиту – інтерес до соціальної системи: Імператорське подружжя Японії традиційно приділяє велику увагу питанням допомоги людям з інвалідністю та людям із психічними розладами. Бетель на той час (і зараз) був одним із найбільших та найвідоміших у Європі центрів допомоги людям з епілепсією та іншими порушеннями.

Імператор хотів особисто побачити установу, яка за понад 100 років свого існування стала символом милосердя, а також вшанувати працю Фрідріха фон Бодельшвінга, побачити як організована інклюзія та життя людей усередині громади (так звана «модель Бетеля»).

Саме в пам’ять про цей високий візит і як символ дружби між Японією та закладом Бетель було прийнято рішення створити Японський сад каміння (Zen-Garten). Сад був спроектований японським ландшафтним архітектором Кандзі Номура. Він відкрився через 10 років після візиту (13.06.2003, пт.) як подарунок та знак подяки за теплий прийом імператорської сім’ї.

2. Не зелень та букети: На відміну від європейських садів, сухий сад (Karesansui) мінімізує використання рослин. Головні елементи тут — каміння та гравій, що символізують вічність, а не тимчасове цвітіння.

3. Сато́рі: У дзен-буддизмі це стан раптового духовного пробудження або внутрішнього осяяння, коли людина осягає істинну природу речей. Походить від дієслова satoru (悟る), що означає «розуміти», «усвідомлювати», «сприймати» або «знати». У санскриті близьким за значенням є термін бодгі (просвітлення), але сато́рі в японській традиції має більш динамічний, часто раптовий характер.

4. Заспокоївши ментал: Процес споглядання саду допомагає зупинити «внутрішній діалог» — потік хаотичних думок, логічних розрахунків та тривог, переводячи розум у стан спокою.

5. Дзен: Напрям буддизму, що наголошує на важливості особистого досвіду, споглядання та медитації, а не на вивченні складних текстів. Ще дзен як термін можна трактувати як «духовна практика в простоті та самотності». Першоджерело терміну — санскритське слово Dhyāna (дх’яна), що означає «зосередження», «споглядання» або «медитація». Дзен — це не релігія в класичному розумінні (з догмами та богами), а скоріше спосіб бачення світу.

6. «Начала»: У садах каміння групи часто складаються з трьох елементів, що символізують «Небо, Землю та Людину» — три основи світобудови за далекосхідною філософією.

7. Космічна пустота: У дзен-філософії порожнеча (Му) не є відсутністю всього, а навпаки — наповненим простором, з якого народжується все існуюче. Рівний гравій — її візуальне втілення.

8. «Зразкова простота»: Відсилання до естетики Вабі-сабі — здатності бачити красу в скромному, природному, простому та позбавленому зайвих прикрас.

Триматись разом

                                                                                Андрій Будугай

17.02.26.Місто Білефельд. Після концерту Вадима Красноокого на сітко-дромі..

Ми почули, що Надія

Справді є, хоч б’є війна,

Хоч часи ці непростії,

Та наступить і “Весна”.

В наших душах — це Вадиму

Привідкрилося давно.

Він в піснях долає “Зиму”,

Ллє нам світло крізь вікно —

Крізь вікно, що є у серця,

Коли в ньому дух горить,

Коли дух зійшовся в герці

З тими, хто нам кожну мить.

Не дає спокійно жити,

Хто рве душі на шматки.

Нам Вадим привіз, мов квіти,

Ці пісні! Це пелюстки.

До “букету Перемоги”

Над стражданнями — добра!

Сил дає і нам потроху

Цей співак, бо вже пора.

Нам єднатися навколо

Світла Бога — проти Зла!

Хор звучить сильніш за соло;

Братство ворога здола,

                         Якщо кожен не за себе

                         Буде думати щораз.

                         Нам триматись разом треба,

                         Хай пісні єднають нас!

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Maya Jensen

Freelance Editor

Liam Carter

Creative Writer

The depth and emotion in each piece showcase remarkable skill and dedication.

Every post resonates with authenticity and sparks my imagination endlessly.

Sophia Lee

Literary Enthusiast